Die sonst so schöne Schlussphase vor und nach Ostern konnte ja gar nicht stattfinden“, sagte Pfarrer Glatt. Auch die Konfirmationen am zurückliegenden Samstag und Sonntag mussten aufgrund der Pandemie anders ablaufen: Begrenzung der teilnehmenden Familienmitglieder, Einsegnung und Abendmahl mit dem nötigen Abstand und größtmöglicher Vorsicht. Dafür trat die seit vier Jahren existierende, siebenköpfige Kirchenband „unity!“ erstmals bei einer Konfirmation auf. „Das war ideal“, so Pfarrer Glatt, „denn die Gemeinde durfte ja nicht selbst singen.“
Zur Erstaufführung kam der Film, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihrer Freizeit auf Borkum im vergangenen Oktober produziert hatten. Es ging um die Jahreslosung „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markusevangelium, Kapitel 9, Vers 26). Dazu hatten die Jugendlichen sich eine Geschichte ausgedacht, die die neutestamentliche Erzählung um Vertrauen und den Glauben an Heilung in ihre heutige Lebenswirklichkeit übertrug.
Pfarrer Glatt stellte in seiner Predigt eine Verbindung zwischen Film, Bibel und der Situation der Jugendlichen her. Man plane im Leben dieses oder jenes, aber so manches Mal ist ein Weg versperrt oder eine Tür im Leben verschlossen. Dann muss man nachdenken und sich neu sortieren, umplanen und einen neuen Weg suchen. Nach Plan A kommt Plan B. Noch wichtiger sei aber „Plan C“ – ein Plan mit Jesus Christus für das eigene Leben, so Pfarrer Glatt: „Gott hat einen Plan für dich. Finde im Gespräch mit ihm heraus, welchen Weg im Leben Gott mit dir gehen möchte.“
Am 21. März 2021 wird Carsten Glatt seine verbliebenen sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 2020 einsegnen. Pfarrer Reinhard E. Bogdan wird alle seine Konfirmanden aus dem Bezirk 2 ebenfalls erst 2021 konfirmieren.
August 25, 2020 at 08:00AM
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Den Wunsch erfüllt - Westfalen-Blatt
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glatt
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